Phu Quoc, Tag 4-6

Wir bleiben spontan länger auf der Insel. Angeblich soll sie teuer sein, aber wir zahlen nur die üblichen maximalen 22€ für unser Zimmer. Das Essen ist ebenfalls bezahlbar und weit unter den europäischen Preisen. Das Zimmer ist und bleibt grandios. Es ist sauber, neu renoviert und gut ausgestattet. Die Lage ist gut, wir leihen weiterhin Mopeds aus.

Wir besuchen täglich einen anderen Strand. Die Strände sind schön und nicht allzu voll.

Zuletzt schauen wir uns auch das Gefängnismuseum der Insel an. Hier wurden vietnamesische Kriegsgefangene gequält und es ist wirklich anschaulich dargestellt, was passiert ist.

Schon furchtbar die Vergangenheit. Manchmal kann man nicht fassen wozu Menschen fähig sind. Und eigentlich nur, weil sie sich nicht mit dem zufrieden geben können, was sie haben. Sie wollen mehr. Mehr Öl, mehr Land, mehr Macht. Kolonialherrschaft ist grundsätzlich etwas skurriles. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie weiße westliche Erdenbürger auf den Gedanken gekommen sind bessere Menschen zu sein, als andere, wie z.B. die Asiaten. Anschließend haben die Amerikaner sich wie gewohnt gierig und grausam im Vietnamkrieg gegeben. Verrückte Welt. Verrückte, böse Welt.

Als nächstes fliegen wir Richtung Ho Chi Minh City (Saigon), von da aus gibt es eine Bustour an die Südostküste Vietnams, nach Mui Ne. Da kann man wohl Kiten. Wir sind gespannt.

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